Das Aufgabenprofil des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen

 

Anliegen des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen ist die Initiierung und Umsetzung von Forschungsvorhaben, der Ausbau des interdisziplinären wissenschaftlichen Austausches und die regionale Vernetzung mit Institutionen frühkindlicher Bildung. Es unterstützt die Akademisierung und Professionalisierungsbemühungen im Feld der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern von 0 bis 10 Jahren und die wissenschaftliche Nachwuchsförderung.

Das Kompetenzzentrum ist interdisziplinär angelegt. Im Zentrum steht hierbei „Interdisziplinäre Bildungs- und Entwicklungsforschung der frühen Kindheit“. Um diesen interdisziplinären Kern bilden sich weitere Forschungseinheiten, denen Forschungsschwerpunkte und Forschungsprojekte zugeordnet werden. Interdisziplinär geforscht wird zu Fragen der Pädagogik der frühen Kindheit, der kindlichen Entwicklung, der sozialen Lage von Kindern, der Organisation von Bildungssettings und ihrer rechtlichen Verankerung. Auf dieser Basis können zum einen wichtige Grundlagen für die Förderung frühkindlicher Bildung und Entwicklung erarbeitet werden. Zum anderen werden im Kompetenzzentrum vertiefend einzelne Bildungsaspekte genauer untersucht. Im Kompetenzzentrum arbeiten Forscherinnen und Forscher u. a. der Sport-, Musik- und Kulturpädagogik zusammen und stellen sich der Frage, wie die einzelnen Bildungsbereiche im Feld der frühkindlichen Bildung stärker zu profilieren sind und gleichzeitig eine sinnvolle Verknüpfung erreicht werden kann.

Das „Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen“ fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs durch die Begleitung von Promotionsvorhaben. Langfristig ist die Etablierung einer interdisziplinären, auf die unterschiedlichen Bildungsbereiche frühpädagogischer Handlungsfelder ausgerichteten Graduiertenförderung anvisiert.