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Entwicklung und Normierung eines Entwicklungstests für die frühe Kindheit (FREDI 0-3)

 

Projektlaufzeit: November 2010 - Juni 2014

Förderung durch den Hofgrefe-Verlag Göttingen

Projektleitung:

Prof. Dr. Claudia Mähler

Projektmitarbeiterinnen:

Dipl.-Psych. Katharina Rohleder

MSc-Psych. Friederike Cartschau

 

Projektinformationen:

Die Frühdiagnostik hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Unsere Kenntnisse der Entwicklung in der frühen Kindheit sind stark angewachsen und haben vor allem durch Befunde aus der Neuropsychologie wichtige Impulse erfahren. Dadurch ist auch das Bewusstsein für die Plastizität des Gehirns und Nervensystems und damit die Sinnhaftigkeit früher Diagnostik und Förderung stetig gestiegen. Die frühe Identifikation von Entwicklungsrückständen in Kombination mit geeigneten Fördermaßnahmen kann die Entwicklungschancen von Kindern beträchtlich erhöhen. Die Zunahme an sozialpädiatrischen und Frühinterventionszentren ist die logische Folge davon. Aber auch die Einsicht, dass für eine gelingende schulische Entwicklung der Grundstein in der frühen Kindheit gelegt wird, hat die Sensibilität für die frühkindliche Entwicklung und Bildung erhöht. Auch Krippen und Kindertagesstätten ebenso wie Kinderärzte in der Routine-Untersuchung sind aufgerufen, mit einem guten differentialdiagnostischen Blick die ihnen anvertrauten Kinder zu beobachten. Für diese Einsatzbereiche soll ein gutes und zeitgemäßes Diagnoseinstrument für Kinder von 0 bis 3 Jahre entwickelt und normiert werden. Es soll folgende Funktionsbereiche enthalten: visuelle und akustische Wahrnehmung, Körpermotorik, Handmotorik, rezeptive und expressive Sprache, kognitive Entwicklung, soziale und emotionale Entwicklung sowie Selbständigkeit.